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Die Stiftskirche Innichen
Die Stiftskirche von Innichen ist einer der bedeutendsten romanischen Sakralbauten in Tirol und von ergreifender Schlichtheit. Von vielen wird die Stiftskirche auch als „Dom von Innichen“ bezeichnet.
Unter Mitwirkung lombardischer Baumeister wurde im 13. Jahrhundert die dreischiffige Basilika erbaut. Hier, an dieser Stelle, hatten die Benediktiner bereits im 8. Jh. eine Kirche gebaut, von der aber heute fast nichts mehr erhalten ist.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stiftskirche zählen vor allem das romanische Portal im südlichen Seitenschiff, die große Kreuzigungsgruppe über dem Hochalltar mit der gekrönten Christusstatue, das Kuppelfresko aus der Zeit um 1280, die dreischiffige Krypta und die aus dem 17. Jahrhundert stammende Orgel, mit dem kunstvoll geschnitzten Originalgehäuse. Die Fresken stammen von Michael Pacher und zeigen die zwei Kirchenpatrone Candidus und Korbinian.
Zum Bau der Kirche gibt es natürlich auch eine Sage welche erzählt, dass in dieser Zeit in Innichen einige Riesen gehaust haben. Der Riese Haunold half den Innichnern beim Bau und verlangte, als Dank dafür, täglich ein Kalb, drei Scheffel Bohnen und ein Fass Wein. Als der Bau der Kirche fertig war verlangte der Riese nach wie vor seine Mahlzeit, was aber den Innichnern zu teuer kam und gar nicht passte. So hat man dann dem Riesen eine Falle gestellt und er stürzte zu Tode. Als Erinnerung an ihn wurde der Berg hoch über Innichen nach ihm benannt.
Foto: Tourismusverband Hochpustertal / W. Fabig
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