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Das Rennböckl
Vergnügliche Stunden im Schnee verspricht eine Abfahrt mit dem Rennböckl. Noch nie probiert? Dann wird es aber höchste Zeit.
Das Rennböckl ist ein einfaches Wintersportgerät, mit dem man auf Schnee fahren kann, sitzend, wohlgemerkt. Es besteht aus einer einfachen Sitzplatte mit zwei seitlichen Griffen, welche auf ein kufenförmig geschnittenes Brett mit Eisenschiene oder auf einen abgeschnittenen, ausgedienten Ski angeschraubt wird.
Trotz der hinlänglichen Meinung, die Pusterer seien die ersten Rennböcklfahrer gewesen, gibt es weltweit an die 15 Patente auf das Gerät „Gleiter auf einer Kufe“. Das älteste Patent, das dem originalen Pustertaler Kufenböckl ähnelt, stammt aus dem Jahr 1914 und zwar aus den USA.
Im Hochpustertal, dem Land der Drei Zinnen, italienisch Terra delle Tre Cime, taucht das Rennböckl das erste Mal im Jahre 1945 auf. Entstanden ist es aus der Notwendigkeit heraus, eine Alternative zu den oftmals teuren Rodeln zu schaffen und vor allem um im Winter bequemer vom heimatlichen Hof in die Schule zu gelangen.
Die Handhabung des Rennböckls ist auch ganz einfach: gesteuert wird durch Gewichtsverlagerung, gebremst wird mit den Füßen – und dann kann es schon los gehen, auf den Rodelbahnen und Hängen des Hochpustertals – mit dem Rennböckl ins winterliche Vergnügen.
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