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Klettersteig mit geschichtlichem Hintergrund
Aktive und erfahrene Kletterer aufgepasst! Inmitten der herrlichen Kulisse der Sextner Dolomiten kann man zahlreiche Wander- und Bergtouren unternehmen. Besondere Genugtuung und Freude bringt jedoch die Begehung eines Klettersteigs. Auch wenn die Puristen unter den Kletterern die Nase rümpfen, so bietet diese Art des Kletterns die Möglichkeit erste Erfahrungen am Berg zu sammeln. Der Alpinisteig in Sexten ist wohl einer der berühmtesten und meistbegangenen Kletterpfade Südtirols und bietet nicht nur die Möglichkeit, sich aktiv zu betätigen, sondern auch die Geschichte des Landes kennenzulernen und zu erleben. An den gut erhaltene Weganlagen aus dem Ersten Weltkrieg lässt sich erkennen, wie geschickt militärische Wege angelegt wurden und stumme Zeugen wie Löcher in den Felsen, Befestigungen und Granatsplitter erinnern heute noch an frühere Zeiten. Heute soll der Alpinisteig aber vor allem mit weit offenen Augen begangen werden: die Schönheit und Reinheit der Natur in luftigen Höhen beeindruckt Einheimische wie Gäste schon viele Jahre lang.
Detaillierte Daten zur Tour: Ausgangspunkt: Dolomitenhof im Fischleintal bei Moos neben Sexten Tour: Dolomitenhof - Zsigmondy-Comici-Hütte: 2,5 Std. Zsigmondy-Comici-Hütte - Alpinisteig - Elferscharte: 2,5 Std. Elferscharte - Sentinellascharte: 1 Std. Abstieg zum Dolomitenhof bzw. zum Rifugio Lunelli: 2,5 Std. Achtung: der erste und schönste Teil des Alpini Steig ist auch für absolute Klettersteig-Anfänger problemlos zu begehen, Schwindelfreiheit ist aber unbedingt erforderlich!
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